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Kopfbild
Fassade des Gerhard Marcks Hauses
Denkinseln
George Minne
Waldemar Otto
Gerhard Marcks
Ausstellung

Aktuell:


Museen Böttcherstraße
Paula Modersohn-Becker Museum und die Bernhard Hoetger Sammlung

Das Paula Modersohn-Becker Museum ist ein Bauwerk des Bildhauers, Kunsthandwerkers und Architekten Bernhard Hoetger. Es ist das weltweit erste Museum, das einer Malerin gewidmet wurde und es beherbergt die umfangreichste Sammlung seines Architekten.
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Gustav Seitz Museum

Bertolt Brecht
Notizen zur
Barlach-Ausstellung

Studio-Ausstellung

In Zusammenarbeit mit dem
brechtweigelhausbuckow
und der
Ernst Barlach Stiftung
Güstrow

10. 2. – 29. 4. 2018

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Boris Doempke - Tales of space

Kosmos Marcks - Ornament und Befreiung

18. März bis 10. Juni 2018
Gerhard-Marcks-Haus

Volker März - Horizontalist (der Affe fällt nicht weit vom Stamm)

Anders als viele zeitgenössische Künstler betreibt der 1957 in Mannheim geborene und in Berlin lebende Künstler Volker März politisch motivierte Kunst nicht konzeptuell, sondern erzählerisch. Seine bemalten Figuren prägt mal ein provozierender, mal ein humorvoller Ton. Er schafft eine eigene Welt aus verrückten »Typen«, die halb Mann und Frau sind, die rote Ohren haben, die auch manchmal Affen sind. Und was auch immer sie sind, sie verhalten sich wie Menschen, mit all ihren positiven und negativen Eigenschaften und Vorurteilen. So hat März zum Beispiel mit der Figur des »Scheinessers« eine grandiose Bildformel für das heutige Leben gefunden: Dieses Wesen ernährt sich vom Schein. Oder der Horizontalist als derjenige, der nichts macht, nichts will und im zeitweiligen absichtslosen Nichtstun die größtmögliche Freiheit für sich entdeckt. März bedient sich verschiedenster Medien, bewegt sich zwischen Malerei, Bildhauerei, Dichtung, Film, Installation, Performance und Musik.




18. März bis 10. Juni 2018
Gerhard-Marcks-Haus

Boris Doempke - Tales of space

Boris Doempke zeigt im Pavillon des Gerhard-Marcks-Hauses eine raumbezogene Arbeit, die seine Werkreihe »Tales of space« fortschreibt. Dabei gewinnt die den Luftraum einnehmende Installation ihre Form aus den besonderen Eigenschaften der Architektur, welche so zum integralen Bestandteil der »Raumzeichnung« des Künstlers wird. Gerade und gebogene, rot lackierte Leisten verschiedener Länge und unterschiedlichen Querschnitts bilden die Grundlage eines Zusammenspiels von Leichtigkeit, Dynamik, Balance und in den Raum expandierender Farbe. Das komplexe Gefüge sich immer wieder überschneidender Linien und Richtungswerte setzt beim Umschreiten der Arbeit eine virtuelle Motorik ständig wechselnder Bilder in Gang – die schwebende Farbe und ausgreifende Struktur dynamisieren den Raum und das Bildhafte wird unlösbar mit ihm verknüpft.



18. März bis 10. Juni 2018
Gerhard-Marcks-Haus

Kosmos Marcks: Ornament und Befreiung

Wenn vom Ornament in der Architektur die Rede ist, fällt sofort der Name des Wiener Baumeisters Adolf Loos (1870–1933). Sein berühmtes Wort vom »Ornament als Verbrechen« im Jahr 1908 gilt den meisten Architekten als Evangelium, gegen das nur verstoßen könne, wer seinen Ruf als ernsthafter Baukünstler der Moderne verlieren wolle. Loos hatte seine Abrechnung mit dem Ornament auf eine eigenwillige Interpretation des Tatoos gestützt: »Der moderne Mensch, der sich tätowiert, ist ein Degenerierter oder Verbrecher.« Entsprechend »unmodern« sei alle Fassadenzier. Aber für Gerhard Marcks bedeutete das Ornament etwas durchaus Positives, eine sinnfreie Verzierung und das Herausstellen der in der Natur enthaltenen architektonischen Elemente. »Es ist ein Gewahrwerden der wesentlichen Form, mit der die Natur gleichsam nur immer spielt«, sagt Goethe. Anhand von 40 Exponaten (Zeichnungen und Skulpturen) zeigt die Ausstellung, welche Rolle für Marcks das Ornament in den verschiedenen Phasen seines Œuvres spielte.




Gerhard-Marcks-Haus
Das Bildhauermuseum im Norden

Das Gerhard-Marcks-Haus ist das Museum für moderne und zeitgenössische Bildhauerei. Es zählt zu den national und international anerkannten Bildhauermuseen.

 

In fast 40 Jahren hat sich ein Museumskonzept entwickelt, das bewusst moderne und traditionelle Kunst miteinander kombiniert und in seinen wechselnden Ausstellungen das Zusammenspiel von Figur, Form und Raum ins Zentrum rückt.

 

Den Grundstein dafür legte im Jahr 1969 einer der wichtigsten deutschen Bildhauer des 20. Jahrhunderts: Gerhard Marcks (1889 -1981). Die Stiftung bewahrt sein Lebenswerk. Nicht weniger als 400 Skulpturen, über 12.000 Handzeichnungen und mehr als 1.200 Blätter Druckgrafik bilden den Kern des gegenwärtigen Sammlungsbestands des Museums. Daneben besitzt das Gerhard-Marcks-Haus Teilnachlässe von Waldemar Grzimek, Gerhart Schreiter und Hanna Koschinsky. Auch kleinere Konvolute sind Teil der Sammlung. Sie finden unsere Werke in Sammlung online. Wenn Sie uns besuchen wollen und ein bestimmtes Werk sehen wollen, schreiben Sie uns bitte unter dieser Mailadresse bitte eine E-Mail.

 

Gerhard-Marcks-Haus - Museum für moderne und zeitgenössische Bildhauerei

Am Wall 208

28195 Bremen

Telefon: 0421/ 98 97 52-0

E-Mail: info@marcks.de

Zur Homepage: Link.