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Aussenansicht der Mussen Böttcherstrasse
Außenansicht des Paula Modersohn-Becker Museum

Aktuell:


Eröffnung des
Gustav Seitz Museums
in Trebnitz

Das Gustav Seitz Museum in Trebnitz wird am 11.9.2017 eröffnet
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Vom Raum an die Wand. Bildhauergrafik

Die Ausstellung mit Leihgaben aus zwei renommierten Privatsammlungen veranschaulicht durch die Gegenüberstellung des Spaniers Eduardo Chillida (1924-2002) sowie den amerikanischen Künstlern Fred Sandback (1943-2003) und Richard Serra (geb. 1939) Methoden skulpturalen Denkens.
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Museen Böttcherstraße
Paula Modersohn-Becker Museum und die Bernhard Hoetger Sammlung

Die Museen Böttcherstraße bilden den architektonischen wie kulturellen Höhepunkt der berühmten Böttcherstraße im historischen Zentrum Bremens. Sie umfassen das Ludwig Roselius Museum und das Paula Modersohn-Becker Museum.

 

Das Paula Modersohn-Becker Museum ist ein Bauwerk des Bildhauers, Kunsthandwerkers und Architekten Bernhard Hoetger. Es ist das weltweit erste Museum, das einer Malerin gewidmet wurde. Hier werden dauerhaft Meisterwerke der Namensgeberin präsentiert. Überdies beherbergt das Museum die umfangreichste Sammlung von Skulpturen, Gemälden und Zeichnungen Bernhard Hoetgers. Regelmäßig finden darüber hinaus Sonderausstellungen statt.

 

 

 

 

Der Bildhauer, Kunsthandwerker, Maler und Architekt Bernhard Hoetger

Bernhard Hoetger (1874–1949) hinterließ als Architekt, Bildhauer, Grafiker, Kunsthandwerker und Maler ein umfangreiches Werk. Das Paula Modersohn-Becker Museum beherbergt ein Großteil seines Œuvres. Der Bestand reicht von frühen Arbeiten, die noch stark im Zeichen des Impressionismus stehen, über archaische und monumentale Werke, in denen Hoetgers Rückgriffe auf mittelalterliche, asiatische oder ägyptische Vorbilder sichtbar werden, über expressionistische Werke bis hin zu Arbeiten aus den 1930er und 1940er Jahren.

1906 lernte Bernhard Hoetger Paula Modersohn-Becker in Paris kennen. Er entdeckte in ihren Gemälden eine künstlerische Verwandtschaft und bestärkte die Malerin in ihrer Formensprache. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland erhielt Hoetger 1911 eine Professur an der Mathildenhöhe in Darmstadt. Drei Jahre später zog er in die Künstlerkolonie Worpswede.

Mit dem Bremer Kaffeehändler Ludwig Roselius lernte der Künstler 1923 einen großzügigen Förderer kennen. Roselius stellte ihm einen künstlerisch herausfordernden Auftrag: die Neugestaltung für Teile der Böttcherstraße. Im Jahr 1927 entstand nach Hoetgers Entwürfen mit dem heutigen Paula Modersohn-Becker Museum ein außerordentliches Beispiel expressionistischer Architektur.

Bernhard Hoetger starb 1949 in Unterseen in der Schweiz. Trotz seiner oft kritisierten häufigen Stilwechsel zählt er zu den bedeutendsten Bildhauern Deutschlands.

 

 

Besucherinformationen
Öffnungszeiten: Di bis So 11-18 Uhr
Öffentliche Führungen: So 11.30 Uhr

 

Museen Böttcherstraße
Paula Modersohn-Becker Museum
Ludwig Roselius Museum
Sammlung Bernhard Hoetger

 

Böttcherstraße 6–10, 28195 Bremen
T +49 (0)421 33882-22
F +49 (0)421 33882-33
info@museen-boettcherstrasse.de
www.museen-boettcherstrasse.de

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