
Der Wettbewerb für ein »Denkmal des unbekannten politischen Gefangenen« war der wohl bedeutendste Skulpturenwettbewerb der Nachkriegszeit. Über 3000 Künstler*innen aus aller Welt waren beteiligt, darunter Bildhauer*innen und Architekt*innen wie Max Bill, Alexander Calder, Naum Gabo, Barbara Hepworth und Bernhard Heiliger. Im Kontext dieses Wettbewerbs für ein nie realisiertes Monument, der im Kunsthaus Dahlem rekonstruiert wird, trat die abstrakte Kunst als Sinnbild von Freiheit und Demokratie prominent in Erscheinung.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in Deutsch und Englisch, der über das Kunsthaus Dahlem bezogen werden kann.
Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds Berlin.